„Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft“ (BiNa)

Aktuelles

Biokunststoffdialog - Austausch zwischen NGOs, Industrie und Wissenschaft zu Chancen und Risiken von Biokunststoffen, 21. September in Berlin

In Berlin kamen am 21. September Vertreter von Industrie, Branchenverbänden, Hochschulen und NGOs zusammen, um in einen Dialog über Chancen und Risiken von Biokunststoffen einzutreten. Die 24 Teilnehmer des dritten Workshops im Rahmen des BiNa-Forschungsprojekts diskutierten angeregt über die komplexe Thematik.

Im Rahmen des Keynotevortrags von Meadhbh Bolger von Friends oft the Earth Europe auf Basis eines gemeinsamen Positionspapiers verschiedener Nichtregierungsorganisationen zu Biokunststoffen in der Kreislaufwirtschaft fand eine intensive Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen zwischen den einzelnen Lagern statt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gab das BiNa-Team den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, ihre Fragen zu den bisher im Projekt erarbeiteten Ergebnissen zu stellen und gleichzeitig die gemeinsam geführte Debatte zu erweitern. Es wurden dabei insbesondere Fragen zu Kontroversen bezüglich der bestehenden Methodik der Nachhaltigkeitsbewertung bei Ausweitung auf soziale Nachhaltigkeitsindikatoren diskutiert und wie deren Ergebnisse sinnvoll für Endverbraucher aufbereitet sowie kommuniziert werden können.

Alle Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen erarbeiteten gemeinsam mit dem Projektteam die aus ihrer Sicht weiter zu verfolgenden Schritte und gaben dem Projektteam ihre Diskussionspunkte für einen Anfang 2018 geplanten Austausch mit Vertretern der politischen Ebene mit.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen die Workshopdokumentation gerne zur Verfügung.

 

Life Cycle Management Conference (LCM) 2017, Luxemburg

Am 3.-6. September 2017 fand in Luxemburg einer der bedeutendsten Konferenzen im Bereich der lebenszyklusbasierten Nachhaltigkeitsbewertung und Kreislaufwirtschaft, die LCM statt. Die Konferenz findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt und vereint Wissenschaftler, Industrie und öffentlichen Einrichtungen, die in dem Bereich tätig sind.

BiNa war mit einem Vortrag zu „The sustainability of bio-based plastics -quantifying environmental and socio-economic aspects of a computer mouse for a circular economy” dabei.

Weitere Informationen unter www.lcm-conferences.org

Bundesumweltministerin Hendricks besucht BiNa-Partner BeoPlast in Langenfeld

Bundesumweltministerin Dr. Hendricks war beim BiNa Projektpartner BeoPlast in Langenfeld zu Besuch, um sich ein Bild über die Entwicklung in der Praxis verschaffen. Das Unternehmen produziert seit Jahren klimaneutral Kunststoffbauteile, insbesondere für Autohersteller. BeoPlast ist aber auch aus weiteren Gründen Wegbereiter für zukunftsfähigen Kunststoff: produziert werden Produkte aus nachwachsendem Rohstoffen mit gleichzeitiger Recyclingfähigkeit.

Anlässlich des Besuchs der Bundesministerin wird Theo Besgen, Gründer und Geschäftsführer des mittelständigen Unternehmens, eine neues Projekt zwischen BeoPlast, der Hochschule Hannover und dem Träger, dem Forschungszentrum Jülich wo biobasierter Rohstoff in Verbindung mit wieder­verwertetem Bio-Kaffeesatz zur Serienreife entwickelt wird. Natürliches Einsatzgebiet wäre dafür z. B. der Coffee-to-go-Markt – nur ohne Müll.

Mit diesem Impuls soll ein Kreislauf-Projekt mit hundertprozentiger Wiederverwertung als Best-Practice klimaneutral realisiert werden. Selbstverständlich ist das auch im Automobil-markt möglich – wenn das dortige Management sich endlich für echte Nachhaltigkeit öffnet.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks wurde von der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese begleitet.

Vom B.A.U.M., Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, wurden von Projektmanager Philip Mathies Informationen zum Forschungsprojekt „BiNA“ (Biokunststoffe Nachhaltig) vorgestellt.

 

BiNa bearbeitet Herausforderungen und Chancen der Bevölkerungs- und Verbraucherkommunikation über Biokunststoffe - Workshop am 16.02.17 in Hannover mit großer Beteiligung

Biokunststoffe sind ein emotionsgeladenes, komplexes Thema – die strategische Kommunikation über Biokunststoffe bleibt eine Herausforderung. In der Bevölkerung herrscht nach wie vor eine geringe Bekanntheit, wenig Produkterfahrung und ein diffuses Wissen über Biokunststoffe, jedoch auch ein großes Interesse an diesen.

Intensiv wurden die aktuellen Ergebnisse des BiNa Projektes zum „Status Quo der Bevölkerungs- und Verbraucherwahrnehmung von Biokunststoffen“ aus unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Stakeholder von Biokunststoffen unter Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen und -experten diskutiert.

"Der Workshop blieb erfreulich ergebnisoffen – das unterstreicht die Notwendigkeit strategischer Überlegungen.“, wie Prof. Dr. Wiebke Möhring in ihren Schlussworten treffend formulierte.

 

BiNa auf der 2. NaWiKo Austauschkonferenz in Halle

Am 20. und 21.02. fand in Halle die zweite Austauschkonferenz für alle 30 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung geförderten Projekte zum Themenfeld nachhaltiges Wirtschaften statt.
Organisiert wird die Veranstaltung durch die Vertreter des Projektes "NaWiKo", welches eigens zur übergreifenden Koordination der Forschungsarbeiten ins Leben gerufen wurde.
Drei Tage lang haben die teilnehmenden Wissenschaftler die Möglichkeit  ihre Projekte zu vernetzen und thematische und methodische Synergien zu erschließen.

Weitere Informationen zur Begleitforschung finden sich hier.

 

BiNa mit Kurzvortrag beim Kooperationsforum Biopolymere

Am 15. November findet das 5. Kooperationsforum Biopolymere, organisiert und konzipert durch die Die Bayern Innovativ GmbH, in Straubing statt. Eva Knüpffer vom Fraunhofer - Institut für Bauphysik (IBP) aus Stuttgart stellt die Inhalte des BiNa Projektes einem breiten Publikum aus Industrie und Wissenschaft vor.

Das Forum wird im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und in Kooperation mit dem Cluster Neue Werkstoffe, dem KoNaRo - Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, dem BioCampus Straubing und dem IBB Netzwerk durchgeführt.

 

Image-Boost vs. Greenwashing? Verbrauchersicht auf Biokunststoffe

Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und Umweltverschmutzung sind wichtige Kritikpunkte an Kunststoffprodukten auf Erdölbasis seitens Verbrauchern. Was könnten Image fördernde Eigenschaften von Biokunststoffen sein? Welche Rolle spielen dabei die zentralen Assoziationen Bioabbaubarkeit und Biobasiertheit?

Im Rahmen des Forums Kunststoffgeschichte „Plastics Heritage“ – ausgerichtet am 27. bis 29. Oktober 2016 von der Deutschen Gesellschaft für Kunststoffgeschichte (dgkv) – zeigten Miriam Jaspersen (Forschernachwuchsgruppe) und Julia-Maria Blesin (BiNa Teilprojekt III, beides Projekte an der Hochschule Hannover) kommunikative Herausforderungen für die strategische Kommunikation auf. Diese wurden abgeleitet aus den Ergebnissen von neun Gruppendiskussionen und spiegeln die aktuelle Verbraucherwahrnehmung von Biokunststoffen wieder.

Zusammenfassend wurde herausgearbeitet, dass auf Verbraucherseite sowohl Unwissenheit als auch Unsicherheit dem Material und dem Begriff Biokunststoffe gegenüber herrscht.

Die Gruppendiskussionen in den Forschungsprojekten BiNa und der Forschernachwuchsgruppe fanden im April und Mai 2016 in Hannover statt und wurden softwaregestützt, qualitativ ausgewertet. Die Zusammensetzung der Gruppen wurde nach Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Grad des Umweltbewusstseins quotiert. Durchgeführt wurden die Gruppendiskussionen in Zusammenarbeit mit aserto.

Die Vortragspräsentation „Image-Boost vs. Greenwashing? Communicating the Opportunities and Challenges of innovative Bioplastics“ kann im Bereich interne Downloads heruntergeladen werden.

 

BiNa in Neu-Delhi!

Auf der ILCM (Indian Conference on Life Cycle Management) stellt unser Kollege Venkateshwaran Venkatachalam "Opportunities and Challenges of Bioplastics as a Business Case for Eco-Innovation"  vor.

 

Spannungsfeld Biokunststoffe - Nachhaltigkeit im Diskurs zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Der 1. Wissenschaftsworkshop der interdisziplinären Forschungsplattform BiNa fand am 12.10.2016 im Internationalen Begegnungszentrum der Universität Stuttgart statt. Der Workshop war ein weiterer Schritt zur Identifikation von Herausforderungen zwischen Anwendung und Wissenschaft bei der Nachhaltigkeitsbewertung.

Im Fokus der sozio-ökonomischen Diskussion stand insbesondere die Identifikation von geeigneten Indikatoren. Im ökologischen Bereich konzentrierte sich die Diskussion auf die Identifikation der wichtigsten Aspekte bei der Bewertung von Biokunststoffen und die Vergleichbarkeit zu fossil-basierten Kunststoffen. Weiterhin wurde erarbeitet, wie ein Brückenschlag zwischen Komplexität der Ökobilanzierung in der Wissenschaft und Vereinfachung in der Anwendung möglich ist.

Im Projektverlauf wird es noch vier weitere Veranstaltungen zur Einbindung verschiedener Stakeholder im Bereich der Biokunststoffe geben.

 

Posterpräsentation zu den sozialen Aspekten von Biokunststoffen

Im Rahmen der Konferenz „Society And Materials International Conference SAM 10“ vom 09.05. bis 10.05.2016 in Rom wurden vom BiNa-Partner Fraunhofer IBP - Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung die sozialen Aspekte von Biokunststoffen und die Arbeiten in BiNa beleuchtet. Das zugehörige Poster ist unter folgendem Link verfügbar.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter www.sovamat.org.

 

foerderer.jpg